Willkommen

Mosenberg Vorfeld Livecam (3 min)Der Luftsportverein Homberg/Efze betreibt seit über 80 Jahren den Flugplatz Mosenberg (EDEM), reizvoll gelegen im Nordhessischen Mittelgebirge. In den Hallen am Mosenberg ist alles willkommen was Flügel hat. Aktuell sind Segelflugzeuge, Motorsegler, Trikes und Ultraleichtflugzeuge stationiert. Am nach Südwesten exponierten Hang lassen befreundete Modellbauer ihre Schätzchen fliegen und sogar Paragleiter haben Gelegenheit zu fantastischen Flügen über der Schwalm-Ebene. Gerne nehmen die Piloten Sie mit zu einem Rundflug in die nähere Umgebung. Wenn Sie sich gar selbst dem Sport am Himmel verschreiben wollen, bilden erfahrene Fluglehrer zum Segelflug- oder UL-Piloten aus. Alles geschieht freiwillig, ehrenamtlich und nur aus Freude am Fliegen. Weitere Informationen finden Sie auf INFO

Schauen Sie selbst einmal hinter den Horizont!

Kontakt: +49 (0)157 73304024 W.Braun, 1.Vorsitzender

cardstenpeterFliegen ist ein großer Traum für Viele, der nur darauf wartet, erfüllt zu werden. Möglich wird er durch eine Pilotenlizenz. Wer älter als vierzehn Jahre ist und wer die dafür notwendige Zeit investieren möchte, kann sich diesen Traum jederzeit erfüllen. Der Luftsportverein Homberg-Efze ist eine von den Luftfahrtbehörden anerkannte Ausbildungseinrichtung für die Ausbildung
  • zum Sportflugzeugführer (SPL) für Ultaleichtflugzeuge
  • zum Segelflugzeugführer (GPL) für Segelflugzeuge und auf Wunsch auch mit Klassenberechtigung zum Reisemotorsegler (TMG)

Carsten

 

Die Ausbildung ist dabei sehr praxisorientiert und findet am Wochenende und an Feiertagen am Flugplatz Mosenberg statt.

Wir freuen uns auf Sie!!!

BZF training2Auch in diesem Winter bereiten sich Flugschüler vom Mosenberg unter der bewährten Leitung von Joachim Ebert (nicht im Bild) auf die Prüfung zum Funksprechzeugnis BZF2 vor. Die Spannung steigt -- bald ist Prüfung.

  1. Was ist Segelfliegen überhaupt ? Der Segelflug ist eine international anerkannte Sportart und sollte 1940 sogar olympisch werden. Für viele ist Segelfliegen aber eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung ohne sportliche Ambitionen, die unwahrscheinlich viel Spaß macht.
  2. Seit wann gibt es den Segelflug ? Im Grunde genommen seit über 100 Jahren, seit Otto Lilienthal seine ersten Flüge machte. Zu weiter Verbreitung gelangte der Segelflug in den 30er Jahren, als der Motorflug nach dem 1. Weltkrieg verboten war. Deutschland ist das Mutterland des Segelflugs. Über 40% aller Segelflugpiloten fliegen in unserem Land und 95% aller Segelflugzeuge werden in hier hergestellt.
  3. Wo kann ich überall Segelfliegen ? Fliegen kann man auf dem Mosenberg, aber in keinem Land der Welt gibt es so viele Segelflugplätze und Segelflugzeuge wie hier. In der Regel sind es Vereine, die dort fliegen. Es gibt aber auch einige Flugschulen an denen man den Segelflug lernen kann.
  4. Wie läuft die Ausbildung ab ? Etwas anders als in der Fahrschule: Die Schulungsdoppelsitzer sind doppelt instrumentiert und können komplett vom hinteren Sitz aus gesteuert werden. Dadurch wird der Schüler langsam an den Alleinflug herangeführt. Danach macht man alleine noch ein paar Starts auf dem Doppelsitzer um anschließend auf einen Einsitzer zu wechseln. Dann werden unter der Aufsicht und Anleitung eines Fluglehrers weiterführende Übungen geflogen, bis man fertig ausgebildet ist.
  5. Was muß ich für den Flugschein alles machen ? Man bekommt im Verein die volle Ausbildung, theoretisch wie praktisch. Hat man alle drei Ausbildungsabschnitte durchlaufen und 30 Flugstunden gesammelt, legt man seine theoretische und seine praktische Prüfung vor der Bezirksregierung oder einem Luftamt ab. Vorher müssen noch ein Streckenflug über 50 km absolviert und ein Funksprechzeugnis erlangt werden.
  6. Wie lange braucht man für den Flugschein ? Das hängt natürlich von jedem selbst ab. Alleinflüge mit 30 Starts sind sicher die Ausnahme. In der Regel werden es zwischen 50 und 100 Starts, je nach eigenem Können. Man kann es also problemlos innerhalb einer Saison zum Alleinflug schaffen, vorausgesetzt, man ist häufig da. Bis zum Schein braucht man dann nochmals 1½ bis 2½ Jahre.
  7. Wird das ganze Jahr über geflogen ? Leider nicht. Weil im Winter das Wetter in der Regel zu schlecht ist und viele Fluggelände zu feucht sind, dauert unsere Saison nur von Anfang März bis Ende Oktober. Im Winter wird dafür dann meist der Theorieunterricht gemacht, die Flugzeuge werden gewartet und Gelände und Gebäude werden wieder instand gesetzt. Es gibt allerdings auch Flugplätze, wo das ganze Jahr über geflogen werden kann.
  8. Was für Wetter braucht man ? Klar, am besten Sonnenschein und einige Cumulanten, (=Schönwetterwolken) am Himmel, denn die versprechen Thermik (=Aufwinde). Doch auch bei schlechterem Wetter wird geflogen: solange es nicht regnet, die Wolken hoch genug (ab 400m) sind und eine Sicht von über 3 km herrscht, kann geflogen werden. Und für die Ausbildung ist ein ruhiger Tag ohne Thermik sowieso besser.
  9. Was kostet Segelfliegen ? Billig ist es zwar nicht, aber es ist auch nicht teurer als manch anderes Hobby. Es hängt natürlich davon ab, wieviel und womit man fliegt. So kommt man durchschnittlich pro Jahr auf ca. 500 - 600 EUR.

    Auf dem Mosenberg zahlen judendliche Flugschüler eine Flatrate von 25.- Euro pro Monat. Darin enthalten sind alle Windenstarts und die Fluggebühren.

  10. Gibt es Vergünstigungen für Jugendliche ? Und ob: Die meisten Vereine haben für Jugendliche (oft bis 21 J.) und Studenten deutliche Vergünstigungen.
  11. Was kostet die Ausbildung ? Nichts! Die Fluglehrer des Vereins arbeiten ehrenamtlich. Dadurch ist die Ausbildung in den Vereinsbeiträgen enthalten. Als Gegenleistung muss dafür jedes aktive Vereinsmitglied einen anderen "Dienst" übernehmen, sei es als Flugleiter, Windenfahrer oder Seilfahrer.
  12. Was kann man außer Segelflug noch machen ? In vielen Segelflugvereinen wird auch Motorsegelflug oder Ultraleichtflug angeboten. Für Segelflieger gibt es viele Erleichterungen. Wen der Motorflug nicht reizt, für den ist sicherlich Kunstflug oder (wettbewerbsmäßiger) Streckensegelflug interessant.
  13. Wie oft fliegt man am Tag ? Wenn das Wetter mitspielt, bekommt jeder Schüler so zwischen drei und sechs Starts am Tag, je nachdem, wieviel Schüler da sind und wie lang die Flüge sind. Wenn man schon mit dem Einsitzer fliegt, kann man dann auch schon öfter mal was länger fliegen, macht aber nicht mehr ganz so viel Starts.
  14. Ist Segelfliegen gefährlich ? Gegenfrage: Ist Motorradfahren gefährlich? Antwort: Das hängt immer von einem selbst ab. Wenn man umsichtig ist, sicher fliegt und kein Risiko eingeht, sicher nicht. Der Faktor Technik spielt bei Unfällen mit Segelflugzeugen nur selten eine Rolle. Man hat ja schließlich auch keinen Motor bei, der ausfallen könnte. Für den Fall, dass trotzdem mal was schief geht, wird man in der Ausbildung auf die meisten Notfälle vorbereitet. Einen Fallschirm hat man für den Fall der Fälle auch immer dabei.
  15. Wieviel Zeit braucht man ? Wenn man fliegen will sollte man auch den ganzen Tag auf dem Flugplatz sein, das heißt von morgens 10 Uhr bis zum Abend. Dabei kann es abends auch durchaus schon mal 9 Uhr werden. Gerade in der Zeit bis zum Alleinflug ist es wichtig, dass man einigermaßen regelmäßig da ist, damit man nicht so lange für die Ausbildung braucht.
  16. Geht das auch anders ? Da in den Segelflugvereinen alle Funktionen ehrenamtlich und ohne Bezahlung durchgeführt werden, ist es hier erforderlich, dass alle anpacken. Wenn einem das zu lange dauert oder man die Zeit nicht aufbringen kann, bleibt der Weg zur Flugschule. Dort kostet die Ausbildung selbstverständlich auch mehr. Nach der Ausbildung bleibt einem trotzdem nur der Weg in einen Verein, da Segelfliegen nun mal nur im Team durchgeführt werden kann.
  17. Wie alt muss ich sein ? Jünger als zum Mofa fahren. Mit 14 Jahren kann man die Segelflugausbildung beginnen und auch alleine fliegen, vorausgesetzt die Eltern stimmen zu. Die Segelfluglizenz bekommt man erst mit 17 Jahren. Dann kann man auch mit der Motorseglerausbildung anfangen. Hier gibt es die Lizenz erst mit 18. Nach oben gibt es keine Altersgrenze.
  18. Was muss ich können, um Segelfliegen zu lernen ? Obwohl die Technik und Physik im Segelflug eine große Rolle spielen, muss ich weder Technikfreak noch Physiker sein. Und man muss auch kein "sportlicher Typ" sein, Segelfliegen kann von jedem gemacht werden.
  19. Was für Bedingungen gibt's sonst noch ? Man muss die Fliegertauglichkeit haben. Das heißt, ein Fliegerarzt untersucht, ob man gesundheitlich so fit ist, dass man nicht halbblind oder taub durch die Gegend fliegt und auch sonst keine gefährlichen Krankheiten hat. Eine Brille ist aber in der Regel kein Problem, sofern keine Korrektur von mehr als ± 5 Dioptrien erforderlich ist. Selbst eine Behinderung muss kein Problem sein.
  20. An wen kann ich mich wenden ? Am besten direkt an einen Flugplatz in Deiner Nähe. Listen gibt es hier und hier. Oder du wendest dich an deinen zuständigen Landesluftsportverband.

Herzlichen Dank für diese Liste geht an Uwe Bodenheim.

Vom Doppeldecker bis zur Hüpfburg, es wurde einiges geboten am "Tag des offenen Hangars" am 11. September 2016 auf dem Mosenberg. Bei optimalem Wetter konnte der LSV Homberg seinen Gästen den Luftsport in seiner ganzen Breite presentieren. Die Modeller aus Melsungen und Fritzlar zeigten ihr Können, Gastflüge auf Cessna, UL und Segelflugzeug erlaubten das "intensive Erleben" und die "statict displays" von typischen Szenen aus dem Fliegerleben gaben einen Eindruck von dem, was so läuft auf dem Mosenberg. Moderator M. Platzer, "Vater der Kiebitze", gab detaillierte Informationen aus Fliegerpraxis und Flugzeugbau dazu.

Tobias Dittrich und Marcel Dupont haben den Lehrgang zum Segelfluglehrer bestanden.
Herzlichen Glückwunsch - Eure Flugschüler warten auf Euch!
 

Ka8 mit Schirm Sommerlehrgang 2016
Ungewöhnliche Maßnahmen waren nötig, um der extremen Hitze zu begegnen. Über Mangel an Sonne konnten sich die Teilnehmer am diesjährigen Sommerlehrgang auf dem Mosenberg jedenfalls nicht beschweren. Zwischen 10 bis 15 Teilnehmer, teils Flugschüler, teils Scheinpiloten, nahmen die Gelegenheit in der Woche vom 20. bis 28. August 2016 zum gemeinschaftlichen Fliegen und Zusammensein wahr. Schwerpunkt lag, aufgrund der für Streckenflüge nicht sehr geeigneten, stabilen Wetterlage, auf der Schulung. So konnten unsere Youngsters, unter Anleitung der Fluglehrer Walter H. und Hartmut S., schöne Flüge von bis zu 5 Stunden Dauer durchführen. Besonderer Dank gilt auch unseren Windenfahrern Rainer W. und Vanessa W. sowei den Schlepp-Piloten Hermann L. und Walter H. und allen Funktionern, ohne deren Einsatz sowas eben einfach nicht geht. Es hat mal wieder Spaß gemacht, es ist halt ganz was Anderes als der Pauschalurlaub am Strand.

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