Der heutige Montag, 20.06. ist deer beste Tag der Woche: ein kurzes Zwischenhoch stabilisiert die eingeflossene kühle Meeresluft, wird allerdings rasch von Westen her abgebaut. Dreiecke mit letztem Schenkel aus dem Osten kommend sind angesagt, da ab Mittag westlich des Rheins die Aufzugsbewölkung eines Tiefs, das vorderseitig eines Troges eingelagert ist, Abschirmungen heranführt.Der vertilkale Temperaturgradient mit einer Absinkinversion bei 2000 m ist gut und es wid überwiegend gute Wolkenthermik erwartet.

Am Dienstag zieht die Front über uns hinweg, geht aber in eine wellenförmige Struktur über, da der Trog abflacht und sich eine südwestliche Höhenströmung bildet. Somit ist auch der Mittwoch teilweise von Restbewölkung der sich auflösenden frontalen Struktur betroffen. In Verbindung mit massiver Warmluftadvektion baut sich ein Hoch auf, das allerdings durch die Warmluftadvektion die thermische Verhältnisse nicht begünstigt. So auch am Donnerstag, wo die Temperaturen verbreitet südlich des Mains über 30 Grad liegen und auch im Norden die Temperaturen ansteigen werden. Leider scheinen  dann schon wieder mit herannahen eines neuen Troges, der zunächst die Strömung aufsteilt, feucht labile Luftmassen die Oberhand zu gewinnen und Gewitter von West nach Ost fortschreitend das Land zu überziehen.



Die feuchtwarmen und labilen Lufmassen verlieren nur langsam ihren Einfluss auf die Mitte und den Süden Deutschlands, deren Schwerpunkt im Westen und Südwesten anzusehen ist. Insofern treten nach Erreichen der Auslösetemperatur erneut Überentwicklungen auf, bevorzugt im orographisch gut gegliedertem Gelände. Langsame Stabilisierung zur Wochenmitte, jedoch keine gänzliche Änderung der Wetterlage, weiterhin schwachgradientig mit geringer Verlagerung der Cb`und daraus entwickelnden Schauer und Gewitter sowie deren Abschirmungen. Eine Änderung ist ab Donnerstag in Sicht, wenn eine Austrogung über Skandinavien eine etwas kühlere Nordwestlage einleitet.



Wetterbestimmend ist ein neues Tief, das aus Polen westwärts wandert und erneut feucht-labile Luftmassen mit sich führt. Damit wird die Gewittertätigkeit  im Zusammenhang mit der sehr beständigen Großwetterlage Tief Mitteleuropa wiederholt angeregt. Bei geringen Luftdruckgegensätzen ist die Verlagerung der Gewitterzellen, teilweise in Schichtbewölkung eingelagert, recht gering was wiederum für örtlich länger anhaltendem Niederschlag mit Überschwemmungen spricht. Eine durchgreifende Änderung ist vor Sonntag kaum zu erwarten.



An Fronleichnam bestimmen zunehmend labile Luftmassen das Wettergeschehen, welche über das Wochenende hinaus wetterbestimmend sind. Dabei scheint es morgen noch am stabilsten zu sein, die weiteren Tage sind geprägt durch labile Umlagerungen bei schwachgradientiger Druckverteilung am Boden und vordereseitig eines Höhentroges über dem Atlantik. Die Gewittertätigkeit wird überwiegend spät nachmittags stattfinden, allerdings geplanten größeren Überlandflügen im Wege stehen. Mkittelfristig scheint sich wenig zu ändern: im Gegenteil, ab Montag verlagert sich das Höhentief Richtung Deutschland und wird die Labilität erhöhen.



Heute überquert uns eine schwche Okklusion von West nach Ost, gefolgt von einem Trog, der in der Nacht durchschwenkt.

Der Mittwoch 4.5.2016 verspricht ein sehr guter Tag zu werden. Die eingeflossene kühle Meeresluft unter leichtem Hochdruckeinfluss wird lang anhaltende Thermik produzieren! Anfangs in Sachsen und Ostthüringen noch abschirmende mittelhohe Bewölkung, aber Strecken in Bereich von Westen her bis zum Thüringer Wald, Bayrischer Wald, Schwäbische Alb, Schwarzwald und gesamtes Hessen profotieren davon.

Aber auch die nächsten Tage bleiben unter Hochdruckeinfluss, wobei allerdings durch zeitweilige Warmluftadvektion - die Temperatur in 1500 m steigt von - 2 bis Freitag auf + 8 Grad an - die Thermikgüte nicht mehr ganz so gut sein wird.



Wetterfenster ausnutzen!

Wenn auch kein Hammerwetter, so gibt es doch eine leichte Hoffnung für Freitag und Sonntag ein paar Stunden in die Luft zu kommen.

Der bisherige umfangreiche Trog füllt sich etwas auf, ein Teil spaltet sich als Höhentief ab und wandert über Frankreich in den Golf von Lyon. Als Kompensation bildet sich dazwischen ein kurzzeitiges Hoch, das in Verbindung mit Warmluftadvektion heute schon für eine leichte Stabilisierung sorgt. Allerdings gelangt NRW und Nordhessen schon Morgen Nachmittag in den Bereich einer Störung, die von Nordwesten her ab ????  Uhr für stärkerer mittelhohe und hoher Bewölkung verantwortlich ist. Das Tief über Frankreich und den Westalpen, weiterziehend nach Süden, versaut den Südwesten Deutschlands mit Regen, auch Hessen wird davon betroffen sein. Am Sonntag kommt es zu einer leichten Wetterberuhigung, am ehesten von Nordwesten her und gibt Hoffnung für den Nachmittag im nördlichen Hessen NRW und Südniedersachsen. Diese Zwischenhoch wirkt auch noch am Montag in der Mitte, doch anschliessend scheint sich wieder eine zyklonale kühle Nordwestlage einzustellen



Ein Langewellentrog über Zentraleuropa, der ständig regeneriert wird, gestaltet den weiteren Witterungsablauf zumindest bis Donnerstag unveränderlich mit häufigen Schauern in allen Niederschlagsformen. Dabei pendelt die Nullgradgrenze zwischen 300 und 700 m MSL, in den Nächten bei Aufklaren auch darunter. Nur gelegentliche Aufheiterungen, in der sich die untere Atmoshäre erwärmt, um dann sofort die Energie wieder als Schauer abzugeben, da keine nennenswerte Inversion vorhanden ist.



April, April, der macht was er will!

So kann man die Wetterlage der nächsten Tage betiteln. Mittelfristig, d.h. bis Mitte nächster Woche, stellt sich eine umfangreiche Troglage mit mehreren Tiefdruckkernen ein. Dieser Übergang stellt sich scheibchenweise und teils verzögert ein und macht eine definitive Prognose für den Segelflug sehr schwierig.

Nach derzeitigem Stand wird der Hochdruckeinfluss langsam abgebaut, ein Nordeuropäischier Trog gewinnt an wetterwirksamkeit, in Süddeutschland jedoch noch zuvor ein im Alpenraum sich bildentes Tief mit leichtem Regen, der am Samstag von Baden-Württemberg, Südhessen bis Mittelhessen ausgreift. Nordhessen und Südniedersachsen sind am Samstag davon nicht betroffen und auch noch nicht von der labilen Kaltluft, die von Skandinavien südwärtrs vorrückt. Die Kaltluft fliesst zunächst sehr flach ein ohne Schauertätigkeit, jedoch teilweise abschirmende mittelhohe und hohe Bewölkung. Am Sonntag gewinnt mehr und mehr der Höhentrog an Bedeutsamkeit zu, das Schauerrisiko steigt, die Temperaturen gehen weiter zurück. Nur örtlich thermischer Segelflug kurzzeitig möglich. Ab Montag schlägt der Trog mit mehreren Tiefdruckkernen voll zu und gestaltet den Wetterablauf bis Mitte (Ende?) nächster Woche sehr veränderlich mit allen Wettererscheinungen und kühlem Temperaturniveau.



Ergänzung für den Mittwoch:

es ist mit frühzeitigem Austrocken von südwesten her zu rechnen. Zum Freitag und dem folgenden Wochenende stellt sich voraussichtlich kaltes und schauerartiges Aprilwetter ein mit Schneeschauern oberhalb 500-800m.



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